Tanzrichtlinien

Die Tanzrichtlinien der ASDU international

Stand September 2018

1. Die Turniere

Einmal pro Jahr veranstaltet die A.S.D.U.international nationale Meisterschaften im Musical- und Showdance“, sowie eine internationale Europameisterschaft „European Championships“. Die Dauer des Turniers ist wie folgt festgesetzt:

a)  Nationale Meisterschaften: 1 – 4 Tage

b)  Internationale Meisterschaften: 3 – 4 Tage

2. Teilnahmeberechtigung

a) Alle Turniere sind offen, d.h. zu den Turnieren werden alle Personen, die einer Tanzschule oder einem Verein angehören, zugelassen. Die Tanzschule/Verein muss Mitglied der A.S.D.U. international sein oder werden.

b)  Die erstmalige Teilnahme an einem A.S.D.U.international – Turnier ist auch ohne Verbandszugehörigkeit möglich (=Gaststart). Im Falle eines Gaststarts erhöhen sich die Startgebühren um 20%.

c)  Der Start eines/einer Teilnehmer/in ist für maximal 2 Schulen/Vereine möglich.

d)  Qualifikation zu den European Championships:

  • Startberechtigt sind Beiträge, die sich bei einer nationalen Meisterschaft qualifiziert haben
  • Beiträge aus Ländern ohne eigener nationaler Meisterschaft haben die Möglichkeit:
    • die Qualifikation im Vorfeld der European Championships zu ertanzen bzw.
    • bei einer in einem anderen Land stattfinden nationalen Meisterschaft.

e) Gültigkeit der Qualifikation zu den European Championships:

  • Grundsätzlich gilt eine einmal ertanzte Qualifikation nur für die aktuelle Turniersaison
  • Wurde eine qualifizierte Choreographie im selben Jahr nicht bei den European Championships gezeigt, kann sie sich, mittels Antrag und unter Angabe von gewichtigen Gründen, im Folgejahr erneut für die European Championships im Rahmen der Prequalification qualifizieren.
3. Nennung
3.1. Allgemeines

a) Die Nennung/Anmeldung muss ausschließlich über das Anmeldeportal der A.S.D.U.international erfolgen. Sie ist erst mit dem Einlangen der Registrierungs- & Startgebühren gültig.

b) Mit der Anmeldung werden sämtliche Nutzungsreche an die A.S.D.U.international übertragen. Das betrifft alle, während der Wettbewerbe hergestellten Film-, Fernseh- und Fotoaufnahmen, die übertragbaren und in jeder Hinsicht (insbesondere sachlich, territorial- und zeitlich) unbeschänkten Nutzungsrechte zu beliebig oftmaligen, wie auch immer gearteten medialen (insbesondere in Form von Fernsehsendungen sowie durch Auswertung auf Bildtonträgern sowie online über on-demand Dienste) und sonstige interaktive Nutzungen.

c) Die Anzahl der Tänze ist grundsätzlich nicht limitiert. Die Schulen/Vereine sind jedoch aufgefordert, ehest möglich ihre Anmeldungen abzugeben, da bei einer zu großen Anzahl gemeldeter Tänze, die A.S.D.U.international sich das Recht vorbehält, die Letzt angemeldeten Beiträge zurück zu weisen.

d)  Angemeldete Beiträge, die zurückgezogen werden, haben 50% der Anmeldegebühr zu bezahlen. Wenn Beiträge erst innerhalb der letzten 2 Wochen vor Veranstaltung – respektive nach Anmeldschluss und Portalschließung zurückgezogen werden bzw. zum Bewerb nicht antreten, werden die vollen Anmeldegebühren verrechnet und es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung.

e)  Die mehrmalige Nennung eines/einer Teilnehmer/in in unterschiedlichen Disziplinen und Kategorien ist erlaubt. Bei mehreren Tanzbeiträgen einer/eines Schule/Vereines in der gleichen Disziplin, Kategorie und Altersklasse darf jeder Teilnehmer maximal 2x genannt werden.

3.2. Altersklassen

Ein Turnier besteht aus einem Mini-, Kinder-, Junioren- und einem Allgemeinen Klasse- Bewerb. Stichtag ist der 1.1. des aktuellen/laufenden Jahres.

Bestimmend für die Altersklasse in welcher ein Beitrag startet ist das Durchschnittsalter (ausgenommen in der Kategorie Solo).

Minis: 6 – 9 Jahre
Kinder: 9,1 – 12,5 Jahre
Junioren I:  12,6 – 15,5 Jahre
Junioren II: 15,6 – 19,5 Jahre
Allgem. Klasse: ab 19,6 Jahre

3.3. Kategorien

Solo: ein/e TänzerIn
Paar/Trio: zwei / drei TänzerInnen
Kleingruppe: 4-10 TänzerInnen
Gruppe: ab 11 TänzerInnen

3.4. Disziplinen

Die Meldung eines Tanzes in der jeweiligen Disziplin dient dazu ihn unter „seinesgleichen“ zu bewerten, d.h. der Tanz wird unter den, für diese Disziplin charakteristischen Wertungskriterien beurteilt. Durch eine qualifizierte und geschulte Fachjury wird zudem eine auf diesen Wertungskriterien basierende und neutrale Bewertung sichergestellt. Die einzelnen Tänzer/innen werden zudem mit den anderen in ihrer Disziplin und Kategorie startenden Tänzer/innen verglichen. Ausschlaggebend für die Zuordnung eines Tanzes in eine Disziplin ist der offensichtlich überwiegende Tanzstil.

Klassik/Ballett: Es sind rein klassische Techniken erlaubt, die in leichten Schläppchen oder Spitzen-Schuhen getanzt werden. Zudem gibt es die Möglichkeit Original-Choreographien bzw. Teile aus bekannten Stücken nach zu tanzen. Die Jury legt besonderen Wert auf gute Technik und vor allem Attitude. Es muss das Gefühl von Ballett übertragen werden, dass mit der jeweiligen Technik, Haltung und Bühnenpräsents aussagekräftig dargestellt wird. Spitzentanz ist erst ab der Altersklasse Junioren I zulässig d.h. Tänzer/innen auf Spitzenschuhen müssen mindestens 12,5 Jahre alt sein (dies gilt für alle Kategorien).

Contemporary/Modern:Es ist darauf zu achten das verschiedene Modern-Stile wie beispielsweise Graham, Limon, Horton, Cunningham oder Chladek, um nur einige zu nennen, in die Präsentation einfließen. Außerdem sind sowohl zeitgenössische Tanzelemente und Neoklassische Bewegungsvarianten erlaubt. Contemporary/Modern ist allerdings kein Discotanz.

Jazz & Lyrical Jazz: Es sind verschiedene Jazzstile zugelassen. Das kann sowohl klassischer Jazz Dance, als auch Broadway-Jazz, Lyrical-Jazz oder Latin-Jazz sein. Wesentliche Merkmale sind neben der Isolation von Bewegungen (Polyzentrik) auch Parallelismus, Contractions, Collapse, Koordination, Führungen/Impulse und die Tanzbarkeit auf verschiedenen Levels.

HipHop-Urban Dance Styles: (vorm. HipHop/Funk/Streetstyle): Es sind alle etablierten Urban Dance Styles wie u.a. Locking, Popping, Electric Boogalloo, House, Krumping, Bboying (darf jedoch nicht dominieren), Party Dances, Wacking oder Vogueing erlaubt. In der Präsentation sollten mehrere klar erkennbare Styles vorkommen, ebenfalls ist auf die Charakteristik (Musik, Ausdruck, Kleidung) der einzelnen Styles zu achten. Akrobatisch Elemente sind erlaubt, dürfen jedoch nicht dominieren (Acro Dance) und müssen homogen in die Präsentation eingebunden werden. Es sollte auf die richtige Auswahl der Kleidung geachtet werden – viele Bewegungen und Styles verlieren mit der falschen Bekleidung ihre Wirkung. Die tänzerischen Elemente und Akzente müssen ganz klar im Vordergrund stehen.

BBoying/Breakdance: Bboying besteht aus den Elementen Toprocking, Downrocking, Freezes und Powermoves. Es sind auch akrobatische Elemente erlaubt. Die tänzerischen Elemente stehen im Vordergrund. Der Charakteristik des Tanzes ist Folge zu leisten. In der Präsentation wird auf die Vielfalt, Variation, Technik und auf die Homogenität in der Verbindung der einzelnen Styles und Techniken wertgelegt.

Acro Dance: Es können sowohl verschiedene Mode – Tanzrichtungen wie beispielsweise B- Boying/Breakdance, HipHop mit Akrobatik, und vieles mehr einfließen. Akrobatik ist erlaubt bzw. sogar erforderlich, allerdings muss auch hier das tänzerische Element überwiegen.

Step/Tapdance: Es ist es wichtig Step-Techniken zu beherrschen. Dabei sind verschiedene Step- Stilrichtungen zulässig. Ebenso fällt in diese Kategorie der Irish Dance, der irische Steptanz. In der Musik für die Präsentation/Performance dürfen keine Taps hörbar sein.

Song & Dance: Wichtig ist es, die Ausgewogenheit zwischen Tanz und Gesang (50:50) darzustellen. Es sind alle Tanz- und Musikstile erlaubt. Es stehen 3 Handmikrofone sowie 3 Headsets zur Verfügung, mindestens 1 Mikro muss in Verwendung sein. Der Live-Gesang muss deutlich hörbar sein und bei der Musik für die Performance darf nur der Background-Chor aufgezeichnet sein.

Musical: Es darf kein Live-Gesang in der Performance vorhanden sein. Die Musik zu der getanzt wird, sollte aus einem Originalmusical, Tanz- oder Musikfilm stammen (z.B. Grease, Dirty Dancing, StepUp, uä.). Wichtig ist vor allem, dass der Charakter des gewählten Musicalstücks klar erkennbar ist. Es dürfen jedoch keine original (Film) Choreographien verwendet werden.

Production Number: Das Thema und/oder der Inhalt sowie der Handlungsstrang der Performances müssen klar erkennbar sein. Das Zeitlimit ist auf ein Maximum von 4:30 Minuten beschränkt. Es dürfen keine Originalinszinierungen nachgetanzt werden. Zudem kann man in dieser Disziplin nur in der Kategorie Gruppe (ab 11 TänzerInnen) antreten. Es sind außerdem alle Tanzstile und Livegesang erlaubt.

Folklore/Character/Ethnic Dance: Es sind Originalchoreographien erlaubt, aber nicht erforderlich. Wichtig ist, dass der Originalcharakter der Tänze erhalten bleiben muss. Originalbewegungen sollen überwiegen. Musik und Stil können original und stilisiert sein. Die Kostüme müssen in jedem Fall dem Original angepasst werden.

Commercial Dance Styles: Diese Disziplin besteht aus verschiedenen Tanzstilen und -elementen, die Merkmale der MTV-Tradition aufweisen. Dabei sollen moderne und zeitgemäß neu interpretierte Choreographien mit der Musik von berühmten Sängern/Sängerinnen/Bands/Club und Party Sounds gepaart werden. Im Commercial Style ist eine Kombination von Jazz, Funk, Hip-Hop und vielen anderen Styles, die sich in Live-Performances und Musikvideos finden, zulässig. Der Fokus liegt dabei auf einer ausdrucksstarken und animierenden Performance, die aktuellen Trends in der Musik- und Tanzszene gleicht.

Open: Alle Techniken, Tänze bzw. Performances, die nicht eindeutig einer der anderen genannten Disziplinen zuzuordnen sind oder in Kombination von verschiedenen Tanztechniken/Stilen getanzt werden, sind in die Disziplin Open einzuordnen.

3.5. Zeitlimits

Solo, Paar/Trio: 1:30 – 2:00 Minuten
Kleingruppe, Gruppe: 2:00 – 3:00 Minuten
Production Number: 3:00 – 4:30 Minuten

Ausnahme: Disziplin Klassik, hier kann die Musik nach Original-Choreographien kürzer oder länger sein.

Die Zeitnehmung beginnt bei dem ersichtlichen Beginn und endet mit dem ersichtlich Ende des Beitrages. Bei den Zeitlimits gilt eine Toleranzgrenze von 5 Sekunden. Ausgenommen Production Number – hier gilt eine Toleranzgrenze von 15 Sekunden.
Weitere Über- oder Unterschreitungen haben einen Abzug von 20 Wertungspunkten zur Folge!

4. Wertungssystem
4.1. Kriterien

Level: technischer Schwierigkeitsgrad, Ausführung und Präzision, Synchronizität
Technik: betrifft und impliziert das Niveau des Gelernten / der Darbietung
Choreographie: Kreativität und Originalität
Gesamteindruck: Ausdruck, Präsentation, Energie

4.2. Allgemeines

a)  Die wertende Jury besteht aus 5 Juror/innen

b)  Pro Kriterium kann jede/r Juror/in 10 Punkte vergeben – maximal können also 40 Punkte pro Juror/in erreicht werden.

c)  Es kommt ein „Skating System“ zur Anwendung, d.h. die höchste und die niedrigste Wertung des Beitrages wird gestrichen. Somit kann eine Höchstanzahl von 120 Punkten in einem Wertungsgang erreicht werden.

d) Die Wertung der Jury erfolgt geschlossen und ist endgültig.

e)  In den Kategorien Solo/Paar/Trio gibt es 2 Wertungsklassen, in den Kategorien Kleingruppe/Gruppe gibt es eine Wertungsklasse (hier werden ProAm und A-Klasse zusammen bewertet):

e) Es gibt 2 Wertungsklassen:

  • A-Klasse (Amateur): Hier tanzen Hobby-/Freizeittänzer/innen aus Schulen/Vereinen/ Tanzgruppen in allen oben genannten Altersklassen, Kategorien und Disziplinen!
  • ProAm-Klasse (Professional Amateur): Hier tanzen professionelle Ausbildungs- schüler/innen, Tanzlehrer/innen, unterrichtende Personen (unab- hängig vom Entgelt) und Profis (auch Profis mit Amateuren, Tanz- lehrer/innen mit ihren Schüler/innen oder miteinander) in allen Altersklassen und Disziplinen jedoch nur in den Kategorien Solo, Paar und Trio!

f) Spitzentanz ist erst ab der Altersklasse Junioren I zulässig, d.h. Tänzer/innen auf Spitzen- schuhen müssen mindestens 12,5 Jahre alt sein (dies gilt für alle Kategorien).

5. Turnierablauf

Das Turnier wird wie folgt durchgeführt:

a) Vorrunde/Qualifikationsrunde

b) Finalrunde

6. Siegerehrung

a) Die Siegerehrung der Gewinner/innen erfolgt nach Beendigung des Turniers.

b)  Ein/e A.S.D.U.international Vertreter/in und ein/e Vertreter/in des Veranstalters übernehmen die Eröffnung der Siegerehrung auf der Bühne. Die Teilnehmr/innen und Schulleiter/innen bzw. Verantwortlichen müssen anwesend sein.

c)  Bei vorzeitiger Abreise der Teilnehmer/innen ist die Turnierleitung zu unterrichten.

7. Musik

a) Für die Musik – Auswahl, technischer Zustand und Bereitstellung (mp3-upload bei Anmeldung des Tanzes im Portal) – ist die Schule / der Verein selbst verantwortlich. „Explicit lyrics“ (= beleidigende, rassistische, sexistische Textinhalte) sind untersagt. Zuwiderhandeln führt zum Abzug von 20 Wertungspunkten.

b)  Die Musikwiedergabe erfolgt durch upload von mp3 files bei der Anmeldung des Tanzes im Anmeldeportal. Eine Sicherung hat auf usb-Stick zu erfolgen und ist spätestens beim Einchecken abzugeben.

c)  Eine Veränderung der Musik zwischen nationaler Meisterschaft und European Championships ist nicht gestattet.

d)  Störungen bzw. Verzögerungen, die durch Nichtbeachtung dieser Regelung auftreten, führen zum Abzug von 20 Punkten.

8. Allgemeine Regeln
8.1. Organisatorisches

a) Mit der Anmeldung zu einem Turnier der A.S.D.U.international werden die offiziellen Richtlinien der A.S.D.U.international akzeptiert.

b)  Die Turnierleitung kann vor oder nach den Tanzbeiträgen Stichproben durchführen, wenn die Jury Zweifel an der Richtigkeit der Altersangaben hat. Tänzer/innen müssen ihr Alter nachweisen können.

c)  Während eines Tanzbeitrages dürfen keine Zeichen oder Hilfestellungen von Trainer/innen und/oder Bertreuer/innen gegeben werden.

d)  Die Schulen / Vereine tragen in Eigenverantwortung das Unfallrisiko für ihre aktiven Teil- nehmer/innen.

e) Für folgende Übertretungen können 20 Punkte von der Wertung abgezogen werden:

  • Falsche Bereitstellung der Musik
  • Grobe Veränderung (= > 20%) der bereits qualifizierten Choreographie
  • Veränderung der Musik zwischen nationaler und internationaler Meisterschaft
  • Mehr als 5 Sekunden Zeitüber- oder Unterschreitung
  • Überwiegend (= > 20%) gesellschaftstanzähnliche Elemente oder Rock’n Roll – Kopierte, imitierte und übernommene Choreographien aus dem Internet u.ä. – Für alle Verstöße gegen die Regeln der A.S.D.U.international

f) Individualverschiebungen sind nur nach Rücksprache und vorheriger Genehmigung der Turnierleitung möglich.

g)  Ein/e Verantwortliche/r des Vereins / der Schule hat im Rahmen eines etwaigen Teachers Meeting (Uhrzeit und Treffpunkt werden bekannt gegeben) die Möglichkeit Informationen über Disziplinen, Verlegungen usw. einzuholen.

h)  Unsportliches, störendes Verhalten während der Veranstaltung kann zum Ausschluss des/der Verursachers/in und in besonders schwerwiegenden Fällen zur Sperrung des Vereins / der Schule führen.

i)  Auch Trainer/innen, Betreuer/innen und Zuschauer/innen können bei unsportlichem Verhalten oder bei Verstoß gegen die guten Sitten des Saales verwiesen werden.

8.2. Künstlerisches

a) Definition „Akrobatik“: der Körper berührt nicht den Boden (Salto, Flick Flack,…) wobei Sprünge und Hebefiguren ausgenommen sind.

b)  Akrobatische und gymnastische Bögen, Räder, Beinführungen usw. sollen nur verwendet werden, wenn sie in den Tanz eingebunden werden und nicht dominieren.

c)  Zugelassen sind alle Darbietungen, deren Musik, Kostüm und Stil nicht gegen Anstand und gute Sitte verstoßen.

d)  Requisiten sind erlaubt, sofern sie in den Tanz mit einbezogen werden und ausschließlich von den Tänzern/innen zügig auf die Bühne gebracht werden und von diesen auch wieder mit dem Abgang entfernt werden.

e)  Eigene Lichteffektanlagen sowie offenes Feuer und Feuerwerkskörper sind verboten.

f)  Wichtig in allen Disziplinen ist die Kreativität, Originalität in Idee und Bewegungsfindung, Überraschungseffekte sowie Raumaufteilung.

g)  Die Choreographie sollte den Fähigkeiten der Tänzer/innen angepasst sein. Eine bereits einmal gezeigte Choreographie darf erst nach drei Jahren wiederholt werden. Das Kopieren, Imitieren und Übernehmen von Choreographien zB. aus dem Internet, Tanzfilmen u.ä. ist nicht gestattet und hat den Abzug von 20 Punkten zur Folge.

h) Die Startreihenfolge bei Turnieren muss eingehalten werden. Sollte eine Umziehpause notwendig sein, muss dies bereits bei der Anmeldung – vor der Finalrunde direkt bei der Turnierleitung bekannt gegeben werden, sobald die Startreihenfolge allgemein bekannt ist.

i)  Der/die Tänzer/innen haben sich mindestens fünf Beiträge vor dem eigenen Auftritt hinter der Bühne (beim vorgesehenen Aufgang) einzufinden um einen flüssigen und reibungslosen Ablauf des Turniers zu ermöglichen.

j)  Der Aufgang auf die Bühne erfolgt nach dem Aufruf der Startnummer und führt direkt in die Ausgangsposition. Der Abgang erfolgt direkt nach der Schlussverbeugung.

k)  Einzelleistungen können nur bei Solobewerben gewertet werden. In allen übrigen Kategorien wird der Gruppenlevel als Bewertungsgrundlage herangezogen.

l)  Paar / Trio Tänze sollten so choreographiert sein, dass der Bezug unter den Tänzer/innen erkennbar ist.

m)  Livegesang ist nur in den Disziplinen „Song & Dance“ und „ Production Number“ erlaubt.

n)  Ein/e Tänzer/in darf in maximal 2 Tänzen pro Disziplin/Kategorie/Altersklasse starten.

o)  Die Meldung eines Tanzes in einer falschen Disziplin führt zu einer Umlegung des Tanzes in die richtige Disziplin durch die Jury und hat keinen Punktabzug zur Folge.

Achtung: Sollte ein/e Teilnehmer/in bereits 2x in einer Disziplin und Kategorie gemeldet sein, darf er/sie auch durch Umlegung kein drittes Mal in dieser Disziplin und Kategorie starten.

p)  Ein/e Tänzer/in darf für 2 Vereine/Schulen starten aber nicht in der gleichen Disziplin und Kategorie.

q)  Ein/e Tänzer/in darf maximal 2 Altersgruppen überspringen! D.h. ein Mini darf nicht mit einem oder mehreren Tänzer/innen der Altersgruppe Junioren II mittanzen, ebenso ein Mini oder Kind nicht mit Tänzer/innen der Allgemeinen Klasse.

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